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von 14:00 – 18:30 Uhr

Ort:
Gerätehaus der FF Bärenstein
Anton-Günther-Straße 9A

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Dienstag, 11. Dezember 2018
14:00 Uhr bis 18:30 Uhr
Blutspendetermin im Gerätehaus der FF Bärenstein, Anton-Günther-Str. 9a

Blutspende

Brandeinsatz "Estelfabrik"

30_09_2007005Sonntag Mittag, eigentlich Zeit zum Entspannen - außer der Piepser geht. Die Alarmierung lautete "Wahrscheinlich Garagenbrand - starke Rauchentwicklung" an der Oberwiesenthaler Strasse. Also gut, Sonntag hin oder her - ab ins Gerätehaus.

An der Einsatzstelle angekommen, stellte sich heraus, dass es im Kohlebunker der ehemaligen Fabrik brannte. Kohle befand sich zwar nicht mehr darin, aber kistenweise Verpackungsmaterial und Papprollen. 3 der ca. 1m3 fassenden Kisten brannten unter starker Rauch- und Hitzeentwicklung.
einsatz
Ein Trupp unter Atemschutz ging mit dem Schnellangriff und Schaummittel zum Löschen vor. Das ebenfalls im Bunker abgelagerte Bauholz machte den Zugang zum Brandherd nicht gerade einfacher, die Sicht ging gegen Null. Zwei weitere Trupps unter Atemschutz räumten den Zugang frei und räumten abgelöschte Holzteile aus dem Bunker. Parallel wurde der Bunker mit dem Überdruckbelüfter entraucht um bessere Sichtverhältnisse zu schaffen.

30_09_2007002Da bereits großflächige Mauerschäden durch die Hitze enstanden waren, wurde eine im Nachbarraum befindliche Gasflasche vorsorglich ins Freie gebracht. 
Während der Restlöscharbeiten war dann auch die durch die Einsatzleitung informierte Polizei vor Ort, da wir aufgrund der Örtlichkeit und der Art des Brandes von Brandstiftung ausgehen mussten. 

Nachdem die Einsatzstelle beräumt und die Fahrzeuge fast abfahbereit waren, bemerkte einer der Kameraden zu seiner Überraschung in einem ca. 50 Meter entfernten weiteren Nebengebäude der Fabrik eine neuerliche Rauchentwicklung. 30_09_2007007

Also das Ganze noch einmal - Schlauchleitungen aufbauen, Atemschutz auf und zum Löschangriff vor. Hier brannte es rings um einen für Säure- und Laugentransporte vorgesehenen Glasballon. Da das Feuer hier zum Glück noch nicht so weit wie im Kohlebunker um sich gegriffen hatte, konnte es recht schnell abgelöscht werden.

Die zwei räumlich getrennten Brandherde und ein in unmittelbahrer Nähe im Freien gefundener, offener Kanister mit einer brennbarer Flüssigkeit, das wird denke ich jeden zum Nachdenken anregen....
Die Einsatzleitung und die Polizei, die inzwischen mit einem zweiten Fahrzeug vor Ort war, erkundeten die anderen, zum Teil offen stehenden Nebengelasse und Teile des Hauptgebäudes um weiteren "Überraschungen" vorzubeugen.

fertigFazit des Einsatzes
Entstandener Sachschaden ist überschaubar, Gefahrenpotential bei weiterer Brandausdehnung wäre beachtlich gewesen, verkorkster Sonntag - nicht wieder gutzumachen. 

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